FRANZISKA RAPPOLD

Inspiriert durch die Schönheit der Natur, versteht es die gebürtige Speyrerin Franziska Rappold, Schmuck zu entwickeln, deren reduzierte Formen leicht und lebendig wirken.

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Die Gestaltungslinien der Schmuckkollektion von Franziska Rappold orientieren sich an elementaren Grundformen, die der Natur entliehen sind: Hülse, Fruchtkapsel, Knospe oder Blüte. Ihre Formgebung und Materialisierung folgt einer intuitiven Erkundung des gestalterischen Raums, geprägt von dem Wunsch, mit Phantasie und der kreativen Verwunderung gegenüber der Natur gleichsam deren Verschlüsselungscodes in menschlichen Ausdrucksweisen fortzuschreiben. Die Gestalt der Schmuckidee “wächst” über freie Modellierung und den Einsatz moderner Goldschmiedetechnik zu einer edelmetallenen Haut, für die weder in Form noch im Volumen Grenzen gesetzt sind. Eine mit der Feile veredelte Oberflächenstruktur verstärkt das unverkennbar Äußere jedes Schmuckkörpers, der dann durch die Kombination mit Edelstahl- oder Gummiseil in einen spannungsreichen Kontrast von Form und Linie  eingebunden wird. Der Schmuck wird in kleinen Serien aus Feinsilber oder Feingold handgefertigt.

Franziska Rappold absolvierte eine Ausbildung zur Goldschmiedin und erweiterte ihre gestalterische Erfahrung durch ein Design-Studium für Schmuck und Gerät an der Hochschule für Gestaltung, FH Pforzheim. Seit 1995 ist sie mit Ihrer Kollektion auf dem deutschen und internationalen Schmuckmarkt vertreten, unter anderem durch regelmäßige Beteiligung an den Messen, “Tendence”, Frankfurt, “Inhorgenta”,  München und “SOFA”, New York, Chicago. In diesem Rahmen werden jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst Neuheiten vorgestellt.

Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt im Herbst 2007 anlässlich der „Tendence“ in Frankfurt mit dem Hessischen Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk und sie konnte ihren Platz im Kreis der jüngeren Generation von Schmuckgestalterinnen finden, deren Name für anspruchsvolles Design steht.